+49 30 55147774 info@gallery2.berlin

Samantha Higgs

Light and Life

Based in the south of England, Samantha is a photographer with a long-standing love of powerful, high-impact images of the world around us.

Characterised by striking light, contrast and drama, and evoking the nature of God as revealed in creation, LIGHT& LIFE was shot in England and France.

Website:  www.samanthahiggs.co.uk

Judith Sturm

Judith Sturm lives and works in Vienna and Berlin, and exhibits nationally and internationally.  Her extraordinary body of work is inspired and grounded in her years of experience in fashion and design.  Her art also challenges and provokes the overly beautiful appearance of the fashion magazines through her unique style

Website:  www.judithsturm.com

Our lives would have been completely different.  Unity?  Reconciliation?

Accrochage celebrating 25 years of the German-German Contract

The year 1990 was an extraordinary year for Germany.  The almost surreal occurrence of the wall coming down had happened just the year before, and now the actual contract uniting the two Germanys was going to be revealed.  Now there would be only one Germany instead of two German republics. It was something unheard of in the history of our planet: the reunification of two countries that had been divided for 40 years into two nations defined by completely different political systems – without war and with no bloodshed.  This event remains (unfortunately) a unique occurrence in human history. 25 years have gone by, and how do people find this new reality?  Is there really a “Unified Germany?”  Did people reconcile with one another?

Participating Artists:

Hyunju Chung

chung.hotglue.me

Kurt Emser

kurt-emser.de

Kelly Jang

kellyjang.com

Katalin Járay

katijaray.wordpress.com

Julia Maier

juliamaiberlin.de

Julja Schneider

www.schneiderskunst.de

Baback Tscharandabi

www.tscharandabi.de

Petra Vieweg

www.petravieweg.de

Hyeong-Min Yoo

WORLDS IN BETWEEN

Two perspectives, two artists.
Two worlds between heaven and earth.

Viola Vivilley displays abstract paintings in mixed media and acrylic on canvas.
Isabella Devinast exhibits sculptures from the last 18 years in bronze, acrylic plaster cast and chocolate.

Viola Vivilley zeigte abstrakte Malerei in Mixed Media und Acryl auf Leinwand.

Isabella Devinast Bronze, Acrylgipsgüsse und Schokoladeskulpturen aus den letzten 18 Jahren.

www.devinast.de

Les Femmes du Maroc

Fabienne Karmann

Morocco.  One is constantly discovering streaming and ornate points on the edge of the street.  Streetfashion and traditional fashion.  Colorful concealment and cloaking.  The combination of fashion photography and and photo reportage presents feminine strength.

In reference to Women’s Rights and their emancipation Morocco has made several steps toward modernity in recent years.  But there are still much that needs to be thought through further and changed, both in everyday life and in the legal system.

http://www.fabiennekarmann.de/

The Tattooed Flower

Kyoung Yeon Jang, born 1978 in Seoul, South Korea, has exhibited internationally.

Her current themes focus on home, temporary existence, death and Korean funeral traditions. A common thread throughout her Oeuvre is the search for the realms of the eternal.

hast du angst, dass dein herz platzt oder willst du ein auto?

Werkschau 2000 bis Übermorgen

Julja Schneider, geboren 1970, „beschäftigt sich als Schriftstellerin mit Lyrik und Prosa, schreibt Texte und Musik für ihre Band, in der sie auch singt – und sie arbeitet, hauptsächlich, als bildende Künstlerin.

Als Autodidaktin kümmert sich die Künstlerin wenig um Kunsttheorien und deren Umsetzung, sie verweigert sich den Markt-Mechanismen und vorgeblichen -Erfordernissen, ihre Kunst scheint ohne den Blick auf mögliches Reüssieren einfach ausgeworfen zu werden in die Welt. 
Inhaltlich steht der Betrachter vor der Schwierigkeit, dass sich die Künstlerin einer Einordnung entziehen will. Glaubt man, Hinweise dafür gefunden zu haben, dass Schneider aus dem Alltagsleben erzählt, geht man eine Arbeit weiter und wird von Surrealem überrascht, hat man sich daran gewöhnt, folgt eine stringente politische oder gesellschaftliche Aussage, die wiederum einen Schritt weiter von einem absolut intimen, privaten Bild konterkariert wird.
In immer neuen Themengruppen entstehen zum Beispiel feine Tuschezeichnungen, mal zwanzig pro Thema, mal drei, mal ein Einzelstück. Groteske Wesen geben ihre Meinung ab oder werden mit Bildunterschriften in einen Kontext gezwungen. Es gibt Reisetagebücher und Fussballfantasien. Sind das Karikaturen?

Alle Vergleiche mit der bisherigen Kunstgeschichte greifen zu kurz, da Schneider anarchisch kombiniert, verwertet, aufnimmt und ausspuckt, was und wie es ihr gefällt.  Es ist schlicht unmöglich, nur annähernd zu beschreiben, welche Form- und Inhaltsgewitter auf einen niedergehen, wenn man sich mit Frau Schneider und ihrer Kunst befasst.“

Auszug des Einführungstextes von Dominik Mülhaupt / 11-2011

Selected Works

Yoko Seyama

Die berliner Mulitmedia-Künstlerin und Bühnenbildnerin Yoko Seyama (1980) ist spezialisiert auf raumgreifende, zeitbasierte Installationen. Aus Architektur und Tanz kommend, kombiniert sie digitale Elemente mit natürlichen Materialien zu raumfüllenden Mutationen. Licht gehört zu ihren maßgeblichen Materialien.

Yoko Seyama, die international ausgestellt und Preise gewonnen hat, zeigt in der Gallery2 Berlin ausgewählte Arbeiten aus dem letzten Jahrzent bis heute.

Korean Ark

Vom 12. 8. 2016 bis zum 20. 8. 2016 findet die Austauschausstellung zwischen Korea und Deutschland mit dem Namen „ Koreanische Arche“ in der Gallery 2 in der Auguststr. 2 in 10117 Berlin statt.

Der Kunstverein64 e. v, seine Sitz in Berlin organisiert Zusammen mit der Kunstorganisation Artforum Rhee aus Korea wird sie mit dem Ziel veranstaltet, die Freundschaft zwischen Korea und Deutschland auszubauen und die Kommunikationswege zwischen den beiden Ländern zu erweitern. Wir freuen uns, dass wir die Ausstellung als Teil des Austauschprojekts „Projekt X“ vom Kunstverein 64 e.V. und dem „Outbreeding System“ vom Artforum Rhee realisieren und gemeinsam diese Kulturveranstaltung im Herzen Berlins unter dem Motto Freundschaft, Frieden und Freiheit durchführen konnten.

2015 haben die 3 Künstler Kwang Lee, Sebastian Ludwig und Prof. Udo Dziersk an dem Artist Residensy Programm namens„ Kommunity Stag Hunt“ vom Artforum Rhee teilgenommen und die Ausstellung „Very painting“ in Korea veranstalltet, wodurch sie die Kunst und Kultur Koreas kennengelernt und Freundschaft mit den koreanischen Künstler geschlossen haben. 2016 hat der KV64 die 4 Künstler zu der Austellung „Koreanische Arche“ eingeladen, um die deutsche Kunst und Kultur kennenlernen können und die zeitgenössische koreanische Kunst in Berlin zeigen zu können.

Unser besonderer Dank gilt den koreanischen Künstlern Myung-Rae Park, Ik-Kyun Shin, Neung-Jae Rhee und RYU Biho, die keine Zeit und Mühe gescheut haben, die weite Reise von Korea nach Deutschland anzutreten, um uns mit ihren Werken zu inspirieren und uns mit diesem kulturellen Austauschprojekt zu bereichern. Gleichzeitig möchten wir, zusammen mit den Künstlern, unsere tiefe Anteilnahme mit den Opfern und Angehörigen des Schiffsunglücks der MV Sewol im April 2014 in Korea, bei dem mehr als 295 Menschen (die meisten davon Kinder) ums Leben gekommen sind, zum Ausdruck bringen. Eine Vernissage findet am 12. 8.2016 um 19 Uhr statt. Am 13. 8. um 17 Uhr gibt es einen Artist talk und am 19. 8.2016 um 19 Uhr eine Finnissage. Die detaillierten Informationen finde Sie unter folgendem Link.

Kwang Lee
Vorsitzende des Kunstvereins 64 e. V

[Project X] Exhibition: Korean Ark

베를린에서 한국과 독일 의 국제 미술 교류전“ 코리안 방주“가 오는 2016년 8월 12일 부터 2016년 8월 20일 까지 베를린 미테에 위치한 갤러리 2에서 개최 됩니다.
한국에서 활발한 활동을 하고 있는 아트포럼리와 베를린에 설립한 국제 미술 협회 쿤스트페어라인 64의 공동 기획과 주최로 현대 미술 교류를 통해 한국과 독일의 우정과 문화소통을 확대하는 데 그 뜻을 두고 있습니다. 아트 포럼 리의 „이종 교배“ 와 쿤스트페어라인 64의 „ 프로젝트 X“의 각기 다른 이름 아래„ 우정. 평화. 자유“라는 모토아래 한국과 독일의 문화교류를 추구하는 공동프로젝트로 오늘날 국제 예술의 메카로 떠오르는 베를린에서 선보이게 되어 대단히 기쁩니다.
2015년 독일 작가 3인 이광, 세바스챤 루드비히 그리고 우도 져스크 교수는 아트포럼리의 레지던시 프로그램 사슴사냥을 참가하고 “Very painting“ 전시를 통해 한국 예술을 체험하고 한국작가들과 우정을 나눌 수 있는 기회를 가졌으며, 2016년 한국 작가 4인을 쿤스트페어라인 64의 초대로 베를린에서 독일 예술을 체험하고 한국 현대 미술을 소개할 수 있는 전시를 준비했습니다. 사진 작가 박명래, 설치 작가 신익균, 회화작가 이능재 그리고 비디오 작가 유비호 는 자신들의 작업을 통해 우리게게 영감을 선사하고 문화교류를 통한 소통의 장을 마련하기 위해 한국에서 독일까지 먼 여정과 수고를 마다 않고 오셨습니다. 작가들은 이 번 전시 „코리아 방주“에 2014년 세월호 사고에 대한 작가들의 고심 그리고 소외받고 고통받는 이들의 편에서서 예술가적 책임의식에서 우러난 위로를 전달하고자 합니다. 작가들과 더불어 세월호의 희생자와 유가족에게 진심으로 깊은 애도를 표하는바입니다.
전시는 2016년 8월 12일 19시에 오픈식, 8월 13일 17시에 아티스트 톡 그리고 8월 19일 19시에 피니사지를 예정 중이며 자세한 정보는 아래 링크를 통해 보실 수 있습니다.

이광
쿤스트페어라인64 대표

Großstadt

Eine Großstadt ist ein polarisierender Ort: für manche ein Moloch – gefährlich, unruhig, voll und lärmend – für andere ein Hort höchster Inspiration – voller Kunst, Kultur, verschrobener Großstädter, Expats und Touristen aus aller Welt.

Gallery2 hat eine Accrochage zusammengestellt, die Großstadtkünstler und Künstler, die die Großstadt lieben, zusammenbringt, um ihre Sicht auf selbige zu zeigen.

Welchen Einfluss hat eine Großstadt auf das Auge? Auf das Empfinden? Wie ist die Perspektive eines Künstlers oder einer Künstlerin auf die Phänomene der Großstadt?

So vielfältig, wie sich eine Metropole zeigt, so unterschiedlich sind auch die Medien und Positionen unserer ausgewählten KünstlerInnen und auch sie kommen aus aller Welt.

Participating Artists:

Angela Rohde – www.angelarohde.de
Cee Pil
Duong Thuy Duong
Julia Maier – www.juliamaiberlin.de
Michelle Breda – mdbreda.com
AudeRrose – aude-f.com
Christian Rothenhagen – www.christianrothenhagen.com
Elif Arat – elifarat.wordpress.com
Teresa Esteban Gomez – teresaescultora.com
Marina Zumi – www.flickr.com/photos/marina-zumi-art/

Julia Maier – Neue Arbeiten 2013-2016, Malerei

“Die von Julia Maier bearbeiteten Fotos stammen aus einigen der bekanntesten Hochglanzmagazinen und gingen zumeist um die ganze Welt. Nur wenig ist darauf jedoch so zu sehen, wie es im Original einmal war.

Julia Maier verändert die Architektur der Bilder, die Haar- und Hautfarben, nahezu alles. Aus der Brünetten, die Johnny Depp auf dem Originalfoto eigentlich küsst, wird wieder Vanessa Paradis.

Politische Ereignisse werden auf ein Bild reduziert, flüchtende Menschen aus brennenden Häusern, der Ort unbekannt und nicht von Bedeutung, denn die Reduktion auf menschliche Emotionen und deren Ausdrücke der Angst, Unterdrückung, Folter, Hoffnung, des Chaos, der Macht bringen den Betrachter zurück zum Menschen, der, der er ist und immer war.

Es ergibt sich eine Flut von Bildern, die ihrer Zusammenhänge beraubt sind und nach individueller Neuordnung durch Interpretation verlangen.

Neu entstehende Historienmalerei bezogen auf zeitgenössische Themen, von denen jetzt noch nicht bekannt ist, ob sie der Gesellschaft in Erinnerung bleiben oder schnell in Vergessenheit geraten werden, mit Acryl gemalt auf Grundlage der Magazine.

                                                                      Christof Meißner

Hieronymus Bosch’s Töchter

oder

Quadruple A

Gallery2 zeigt zum 500. Todesjahr Hieronymus Boschs eine Ausstellung von vier herausragenden Künstlerinnen:
Angela Rohde, AudeRrose, Anna Andropova und Margarete Adler.

„Man könnte Hieronymus Bosch als den ersten Surrealisten bezeichnen, er schuf herausragende, zugleich albtraumhafte und paradiesische Bilder in einem Zeitalter, dem LSD noch kein Begriff war, das aber in den religiösen Vorstellungen von Himmel und Hölle ebensolche Auswirkungen zu haben schien. Zudem gab es ja da auch noch diesen Schwarzschimmel im Getreide, der nachweislich denselben Stoff enthält.. also vielleicht doch?

Deliriöse Wesen, erschaffen, um zu Tode zu erschrecken, Dämonen, die Gliedmaßen abschneiden, ekstatische Tänze von Rosé und Lichtblau, verschmolzen in Pflanzen und Fabelwesen, Mischgeschöpfe aller Couleur, Kopffüßler, Baummenschen, überdimensionierte Musikinstrumente, lebende Häuser, deren Eingangstüren menschlich sind, es scheint keine Grenzen zu geben.

Die religiös zentrierten Werke Boschs, die er als Zeitgenosse einer Welt kurz vor dem Höhepunkt der Hexenverfolgung schuf, zeigen Wahnsinn und Hoffnung, Verwirrung und eine in diesem Zusammenhang geradezu absurde Klarheit über die Zustände der Seelen seiner Mitmenschen und vermutlich auch seiner eigenen. Dennoch läßt sich nicht leugnen, daß man ein Schmunzeln wahrnehmen möchte, wenn man sich die bildgewaltigen Werke genauer betrachtet. Eine Groteske.

Gallery 2 freut sich, Ihnen vier Künstlerinnen vorstellen zu dürfen, die wahrhaft die zeitgenössischen Töchter Hiernonymnus Bosch’s sein könnten.

Angela Rohde zeigt in ihren minutiösen, beinahe manisch penibel ausgearbeiteten Collagen die paradiesische Seite, nicht ohne ein gewisses Unbehagen an der einen oder anderen Stelle zu erzeugen, und dennoch verzaubern die Arbeiten durch Farbrausch und Grazie, Abstrusität und Schönheit zugleich. Ein Fest der Sinne, das die Augen zum Leuchten bringt.

Aude Rrose offenbart in ihren Photographien Untiefen, die unser Unbewußtes ansprechen: die Pflanzenbilder scheinen alle Radioaktivität abzubilden. Die Gräser und Blumen wirken, als strahlten sie bis auf unsere Haut, als spürte man förmlich das Uran und den Bismut, das sie zu beinhalten scheinen, wie sie sich in unsere Zellen brennen. Die inszenierten Schwarzweißphotos hingegen verwirren mit einer Bildsprache der Renaissance, aber geisterhaften Erscheinungen dazwischen, die den Betrachter beunruhigt zurücklassen.

Anna Andropova’s Schablithographien ziehen den Zuschauer tief hinein in das eigene Unterbewußte, in Albträume, verborgene Wahrnehmungen, Ungewißheiten. Wir sehen Vögel und einzelne Augen, die beobachten, verdrehte Proportionen, surreale Erscheinungen, Pflanzen wie aus anderen Welten. Es ist das Unaussprechliche, das sich hier Bahn bricht, und sich mit meisterhafter Technik auf exklusiven Drucken ins Gedächtnis brennt.

Margarete Adlers lebendige, realistische Skulpturen aus Keramik und verschiedenen Kunststoffen sind von einer geradezu maligner Lust am Morbiden geprägt. Sie zeigen gebrochene Seelen, die sich zusammengeflickt gerade noch so am Leben halten, maliziöse Betrachterinnen (echter) toter Katzen und Mischwesen, deren verwirrende Unschuld gepaart mit mondäner Animalität derartige Irritationen verursachen, daß man sie schlicht nicht mehr von seinem inneren Auge wischen kann.

Die Arbeiten von Angela Rohde, Aude Rrose, Anna Andropova und Margarete Adler bringen zum Ausdruck, was die Ängste und Hoffnungen, die Absurditäten und Grotesken der Jetztzeit sind. In vier völlig unterschiedlichen Medien und mit jeweils radikal anderer Bildsprache.“

Isabella Devinast, 2016
Kuratorin, Gallery2

For Emilie – eine europäische Geschichte Throughout my childhood my grandmother told me stories about a land, that had a name which sounded like a fairy tale, a land in which she was happy and longed to return to, even though she knew that this was impossible: Bessarabia. Long after I was an adult she explained during my visits, chapter by chapter, a story that no longer sounded like a fairy tale. It was the story of her expulsion following the Hitler-Stalin Pact of 1940, the forced resettling during World War II in occupied Poland, and the flight from the approach of the war front. She told me about the cruelty of the flight as she fled alone with three children, and about resettling as a farm wife in the area of the former GDR. Only years after her death did it become clear to me what she was explaining, and I was terribly frustrated that I had not written along as she shared. Over time, the wish to describe her history became so powerful that I began to research intensively. The more facts I brought together, the clearer it became to me, that I had to embed the history of my grandmother in a comprehensive context. My grandmother shared the fate of millions of other people in Europe and everywhere on Earth – and unfortunately not only during World War II. Fleeing, being driven away, and mass movements of people are recognizably a meaningful part of the history of mankind. In recent times they have also been accompanied by unimaginable misery and suffering. In modern times they have also often been initiated by the hubris of nationalism. For this reason, the pictorial history of this exhibit is not only an assembly of facts with historical pictures and texts, but instead it shows the route of the German settlers of the 19th century in contemporary pictures. Detailed is the way taken to leave Germany, mostly for economic reasons; the route through half of Europe towards Bessarabia; and the way of their expulsion and flight back towards Germany. It is a journey through landscapes, some of which continue to be multiethnic, and in which Germans also lived and experienced similar fates as my grandmother. In addition to my desire to narrate this story, I also want to express my respect and esteem for the steadfastness of my grandmother. In spite of the monstrosities that my grandmother had to bear, she was not a broken person. She was nothing less than a place of refuge, security, and hope. There was absolutely no resentment or despondency from her experience. My grandmother had something which carried her through her entire life: her deep faith in God. about Thomas Probst, born in 1967, has photographed since his Uncle gave him a camera when he was 14 years old. He studied architecture and worked in this career. He has recently dedicated himself full time to Photography.

https://youtu.be/f-oo_kDGXyk
https://youtu.be/RFwIcRqmbyY

Away from the Sprays

For 15 years Marina Zumi has been known as “Zumi” in the Street Art Movement. The Argentinian artist, based in San Paulo, is constantly traveling. She is known for her graceful murals which provide oases of serenity in the crowded and noisy cities she visits.

Her production inside the studio, “away from the sprays“, takes her work in another direction. In the atelier, in touch with more meditative moments, she approaches her work to synthetically extrude the art subject. “The void is not an uncomfortable place,” she says. Her goal is to communicate that we are just energy in the universe.

Zumi creates and performs a specific study of art that is based in her study of quantum theory and uniquely integrates her research of the Cosmos, her knowledge of Buddhist philosophy, and representations of nature. These unique artworks are sewn with gold, silver, and black threads, distinctively integrating hand embroidery textile art and contemporary art.

By sewing her artworks, she unwraps the flux of energy, symbolizing connections between all beings – represented by a re-occurring motive of „seven lines“: one central intention, and the parallel resonances, three positive and three negative.

These fluxes of energy also create a new environment. When Zumi develops her site specific installations it is an invitation to feel the Flux, as part of a profound inner journey, that takes us beyond our physical limits. For this occasion the installation reflects the search for inner light, by those who are journeying through the vast universe.

2015 – 2017

Duong Thuy Duong kam 2015 in die Räume der Gallery2, um ihre Arbeiten vorzustellen. Bei der Durchsicht der Photos ihrer Arbeiten offenbarte sich, daß jedes Mal, wenn Thuy einen Pinsel in die Hand nimmt, sie einen weiteren Tag lebt.

Beim Besuch in ihrem Atelier sahen wir, wie das Licht, das eine maßgebliche Rolle in ihren Bildern spielt, zuweilen komplett ausbrennt. Schritt für Schritt war das Licht in ihren Arbeiten ausgegangen, regelrecht gelöscht worden.

Ganz anders in ihren neuesten Arbeiten: ein Rausch von Farben – neue Farben! – zeigt sich in ungeahnter Intensität in ihrem Oeuvre von 2017.

– Gallery2 Team, 2017